„Wir bündeln unsere Kräfte“

Volksbank Münsingen eG und Raiffeisenbank Mehrstetten eG planen Fusion

Wer seine Kräfte bündelt, wird stärker. Dies ist nicht nur der Gründungsgedanke der Genossenschaftsbanken, es ist auch das Ziel der geplanten Zusammenarbeit und Ausrichtung der Volksbank Münsingen eG und der Raiffeisenbank Mehrstetten eG.

Beide Häuser haben in Abstimmung mit ihren jeweiligen Aufsichtsräten Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss aufgenommen. Dies gaben die beiden Genossenschaftsbanken bekannt. „Wir sind überzeugt, dass eine sinnvolle Bündelung der genossenschaftlichen Kräfte in der Region die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit beider Banken im Sinne ihrer Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter stärken wird“.

Die wesentlichen Gründe für den geplanten Zusammenschluss sind strategische Herausforderungen, wie die anhaltende Niedrigzinspolitik, steigender Ertrags- und Kostendruck, Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik. Diesen Herausforderungen wollen sich, den Beschluss der einzelnen Mitglieder- und Vertreterversammlungen 2021 vorausgesetzt, die beiden Genossenschaftsbanken künftig gemeinsam stellen.

Die Vertreter beider Institute, die Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Hagmaier (Volksbank), Holger Haible (Raiffeisenbank) und die Vorstände Christian Bückle, Andreas Deiß und Darko Zubak (Volksbank) sowie Hubert G. Knupfer und Rudolf Veitz (Raiffeisenbank) zeigen sich davon überzeugt, dass die Fusion die richtige Antwort auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ist.

(v.l.n.r. Rudolf Veitz, Darko Zubak, Holger Haible, Christian Bückle, Werner Hagmaier, Andreas Deiß, Hubert G. Knupfer)

Fusion für langfristige Stärke

Ein Zusammenschluss sichert langfristig die wirtschaftliche Stärke, um optimal über die verschiedenen Zugangswege nah bei den Kunden zu sein - sowohl über das bestehende Filialnetz als auch mit digitalen Angeboten. "Es liegt im Wesen einer Genossenschaft, dort zusammenzuarbeiten, wo es sinnvoll ist", so die Vorstände beider Genossenschaftsbanken. Beide Banken sehen den aktuellen Zeitpunkt für eine Fusion als sinnvoll an, denn auch der Wettbewerb erhöht sich. Gemeinsam ergänzen sich die beiden Banken hinsichtlich des Wirtschaftsraums, der Schulen und kulturellen Ereignisse ideal. Die durch die Digitalisierung veränderten Kundenbedürfnisse können zusammen besser erfüllt werden.

Durch den geplanten Zusammenschluss werden die Stärken beider Häuser bewahrt. Die qualifizierte und vertrauensvolle Betreuung der Mitglieder und Kunden bleibt weiterhin oberstes Ziel der gemeinsamen Bank. Damit dieses auch in Zukunft so bleibt, möchten die Volksbank Münsingen eG und die Raiffeisenbank Mehrstetten eG miteinander für ihre Kunden da sein: „Als die regionale Genossenschaftsbank, die Ihnen partnerschaftlich, transparent und vertrauensvoll in allen finanziellen Aspekten zur Seite steht.“

Den Verantwortlichen ist es wichtig, die Regionalität, Kundennähe sowie die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erhalten, zu pflegen und weiter auszubauen. Fusionsbedingte Filialschließungen sind nicht geplant. Die persönlichen Ansprechpartner der Kunden bleiben. Wie bisher können die Mitglieder und Kunden die Beratungsleistungen der Bank an den gewohnten Stellen in Anspruch nehmen.

Mitglieder und Vertreter entscheiden im Sommer

Die Beschlüsse zur Fusion sollen in den ordentlichen Mitglieder- und Vertreterversammlungen im Sommer 2021 gefasst werden. Unter dem Motto „Größer werden, um sich das Kleinsein weiterhin leisten zu können!“ soll eine Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von rund 528 Mio. € bei einem betreuten Kundenvolumen von rund 885 Mio. € entstehen.